Wilmas Kräuterkunde

Spannende Verwendungsideen

Basilikum zu Tomate-Mozzarella und Petersilie zum Verfeinern von Salaten ist wohl die Standardverwendung von Kräutern. Die Kräuterwelt ist jedoch weitaus vielfältiger und es bedarf keinerlei Hexerei, diese in deine Alltagsküche miteinzubinden.

 

Heute stellen wir dir fünf verschiedene Kräuter vor, die besonders vielfältig und vielseitig einsetzbar sind. Doch bevor wir starten hier noch zwei kleine Tipps für dich. Zum einen kannst du Kräuter problemlos einfrieren. Fülle diese dazu als Sträußchen oder in gehackter Form in Gefrierdosen und verschließe sie luftdicht. Sie sollten jedoch nicht länger als ein Jahr eingefroren sein, da sie sonst ihr Aroma verlieren. Wilmas zweiter Tipp, der vor allem für den Sommer und die Grillsaison interessant ist, ist Kräuterbutter selbst herzustellen. Dafür kannst du alle Kräuter deiner Wahl, zum Beispiel Estragon und Salbei klein hacken und mit zimmerwarmer Butter vermischen. Auch wenn es kein Kraut ist, so passt fein gehackter Knoblauch natürlich auch noch perfekt dazu.  Forme die Kräuterbutter so wie du sie später gerne servieren möchtest und lege sie anschließend in den Kühlschrank.

 

Dill:

Dill kennen wohl die meisten von euch aus Fischgerichten oder dem klassischen Gurkensalat. Aber das feingefiederte Kraut kann noch viel mehr: Auch in Kombination mit Roten Beeten, zum Beispiel als Suppe oder zum Verfeinern von Reisgerichten passt er perfekt. Achte beim Kochen mit Dill darauf, diesen erst am Ende der Kochzeit oder kurz vor dem Servieren hinzuzufügen, damit der Geschmack des Dills noch intensiv bleibt. Neben seinem milden und leichten Geschmack hat Dill den netten Nebeneffekt, stressreduzierend und magenfreundlich zu sein und unterstützt so eine gut funktionierende Verdauung.

 

 

Estragon:

Mit seinem süßen und würzigen Geschmack passt Estragon sehr gut in ein Salatdressing, zu Hähnchen oder in eine leckere Sahnesoße. Aber auch für Desserts, zum Beispiel in einer Joghurtcreme oder in Getränken, zum Beispiel in Kombination mit Apfelsirup, Limetten und Sprudelwasser eignet sich Estragon perfekt. Anders als Dill, sollte Estragon bei warmen Gerichten mitgebraten oder -gekocht werden, da dadurch sein Geschmack noch intensiver wird.

 

 

Koriander:

Kein Kraut entzweit die Menschheit so sehr wie Koriander: Von den einen geliebt und gefeiert, wird es von anderen gehasst und als unausstehlich bezeichnet. Deshalb betrifft dieser Abschnitt alle Koriander-Verehrer und diejenigen, die dem feinen grünen Kraut noch eine Chance geben wollen. Vor allem in der asiatischen Küche findet Koriander mit seinem exotischen Aroma sehr oft Verwendung, so kannst du es mühelos unter jedes Gemüsecurry oder Fleischgericht mischen. Aber auch sonst eignet sich Koriander perfekt, um Salate aufzupeppen oder Pestos zu verfeinern. Wilmas Lieblingskombination: Couscous mit Granatapfel, Koriander und einem Joghurt Dressing.
Wer Koriander bei sich in der Küche anpflanzen möchte, kann dafür einfach die als Gewürz verkauften Koriandersamen verwenden. Beim Gießen von Koriander sollte jedoch darauf geachtet werden, dass es nicht zu Staunässe kommt und dieser eher trocken gehalten wird.

 

 

Majoran:

Beim Würzen mit Majoran solltest du vor allem beachten, diesen sparsam zu verwenden, da er sehr geschmacksintensiv ist. Da Majoran verwandt ist mit Oregano, eignet er sich sehr gut für mediterrane Gerichte wie Risotto oder Tomatensuppe. Er kann aber auch gut in deftigen Gerichten verwendet werden, zum Beispiel in Kombination mit Hülsenfrüchten, in Eintöpfen oder ganz einfach zum Würzen von Bratkartoffeln.
Neben seiner hervorragenden Leistung als Gewürzkraut sollte aber auch die Heilwirkung von Majoran nicht vernachlässigt werden.  Er hilft zum Beispiel aufgebrüht mit heißem Wasser als Tee bei Magen-Darm-Beschwerden oder Erkältungskrankheiten. Achtung jedoch: Majoran kann bei zu langer Anwendung (länger als zwei Wochen) zu Kopfschmerzen führen.

 

 

Salbei:

Salbei wird als Küchenhelfer oft vergessen, obwohl er mit seinem intensiven Geschmack schnell einem Gericht den fehlenden Pepp verleihen kann. Vor allem eignet er sich in der Kombination mit Fleisch und fettigen Speisen, da eine seiner Heilwirkungen die Unterstützung bei der Fettverdauung ist. Unglaublich lecker sind dabei zum Beispiel Nudeln, Gnocchi oder Ravioli geschwenkt in Salbeibutter. Aber auch mit Kartoffeln oder jeglichem Gemüse lässt sich schnell ein Geschmackshighlight zaubern. Eine weitere Heilwirkung des Salbeis ist außerdem seine Antibakterielle Wirkung. Salbei wurde zum Beispiel früher, als es noch keine Zahnbürsten gab, sogar zur Zahnpflege verwendet. Auch zur Behandlung von Atemwegserkrankungen, wie Husten oder Halsweh, können Salbeibonbons oder Salbeitee dir helfen.

 

 

Welche Kräuter verwendest du in der täglichen Küche?


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